Passionskonzert mit Engelbert Schön | Aktuell

OrgelLiebe Freunde der Orgelmusik,

Am Sonntag „Laetare", 3. April, laden wir Sie um17.00 Uhr zu einem Passionskonzert ein. Der Rietberger Konzertorganist Engelbert Schön bringt wiederum die vielseitigen Möglichkeiten, Varianten und Facetten der Fleiter-Orgel zum Klingen. Die einerseits lebhaften und andererseits ernsten und meditativen Stücke heben den besonderen Charakter des Sonntags „Laetare" und der Passionszeit hervor.

Engelbert Schön

wurde 1968 in Rietberg geboren. Erste Orgel- und Klavierstunden sowie Unterricht in Harmonielehre und liturgischem Orgelspiel erhielt er ab 1982 bei Paul-Leo Leenen (Gütersloh), später bei Christoph Grohmann (Bremen/ Herford/ Rheda).

Bereits im Alter von 14 Jahren spielte er in seiner Heimatstadt seine ersten Solokonzerte. Die Teilnahme an mehreren Seminaren und Meisterkursen im In- und Ausland ( u.a. bei Prof. Zsigmond Szathmary, Freiburg, Prof. Martin Lücker, Frankfurt) runden die Organistenausbildung ab.

Von 1996 bis 1999 war Engelbert Schön Kirchenmusiker an den beiden Kirchen St. Johannes Baptist und St. Katharina in seiner Heimatstadt Rietberg. An den dortigen beiden Speith-Orgeln führte er 1998/99 in einer viel beachteten 16-teiligen Konzertreihe das gesamte Orgelwerk Johann Sebastian Bachs auf.

Seit 2000 ist Engelbert Schön freischaffend tätig als Konzertorganist und Orgellehrer. Seit 2003 ist er nebenamtlich als Organist in der Pfarrkirche St. Maria Immaculata zu Kaunitz tätig.

Gegründet auf sein umfangreiches Orgelrepertoire führte ihn seine Konzerttätigkeit in viele europäische Länder, Festivals und Konzerthäuser. Für seine beiden Orgel-CDs erhielt er in der Fachpresse begeisterte Zustimmung.

Programm:

Passionskonzert mit Engelbert Schön | Aktuell

Dietrich Buxtehude
(1637 – 1707)

Passacaglia in d-Mol
BuxWV 161

Johann Pachelbel
(1653 - 1703)

Partita über den Choral
„O Haupt voll Blut und Wunden"
(Choral und 7 Variationen)
Marcel Dupré
(1886 - 1971)
aus „Le Chemin de la Croix"
(„Der Kreuzweg"):

IV. Station: Jésus recontre sa mére
(Jesus begegnet seiner Mutter)

(Der Kreuzweg von Marcel Dupré besteht aus
insgesamt 14 Meditationen für Orgel, die auf
die jeweiligen Kreuzwegstationen abgestimmt
sind. Obwohl Dupré mit einer großen Kathedralorgel
rechnet, ist die 4. Station (dank des Registers
„Schwebung") auch auf einer kleinen Orgel
überzeugend darzustellen.)

Johann Sebastian Bach
(1685 - 1750)
Praeludium c-Moll BWV 546/1
Largo Es-Dur BWV 526/2
Fuge c-Moll BWV 546/2
Choralbearbeitung über „O Lamm Gottes
unschuldig" BWV 618 aus dem Orgelbüchlein
(Cantus firmus im Quintkanon)
Alexandre Guilmant
(1837 - 1911)
Lamento
aus „18 piéces nouvelles" op. 90
Eugene Gigout
(1844 - 1925)
Toccata pour Orgue h-Moll
Johann Sebastian Bach
(1685 - 1750)
Choralbearbeitung über
„O Mensch, bewein dein Sünde groß"
BWV 622 a.d. „Orgelbüchlein"

 
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